Posts in "Musik"

Eine Playlist aus 751 Songs mit Gänsehaut-Potential

Musik ist in der Lage Gänsehaut zu verursachen. Soweit so unspektakulär. Im Englischen gibt es sogar einen konkreten Begriff dafür, wenn ein Lied durch Mark und Bein bzw. direkt in die Seele geht. Frisson lässt sich im weitesten Sinne mit der deutschen Gänsehaut (klingt schlimmer als es gemeint ist) vergleichen. Nun wurde von Neurowissenschaftler*innen eine Playlist kompiliert, die 751 Songs umfasst die allesamt Gänsehaut-Potential vorweisen. Ich bin noch nicht durch alle Titel durch und kann trotzdem schon festhalten: it just works!

Songs to give you chills - auf Spotify. Zur Playlist auf Apple Music bitte hier entlang.

20 Jahre "Come Away With Me" von Norah Jones (Livestream)

Norah Jones gehört zu den Künstler*innen, die nicht ständig hier im Blog erwähnt wurden. Dabei gab es Zeiten und Phasen in den letzten Jahren, in denen ich ihrem seichten Sound durchaus etwas abgewinnen konnte. Jedenfalls feiert "Come Away With Me", das Studio-Debüt der Künstlerin, in diesem Jahr den 22. Jahrestag. Kinder wie die Zeit vergeht. Zelebriert wurde all das mit einem Livestream und Konzert von Norah selbst. Nachzusehen auf Youtube.

Hania Rani - @ ARTE Concert's Piano Day

Hania Rani wohnt wahlweise in Warschau oder Berlin und ist treue Begleiterin meiner täglichen Hörgewohnheiten. Zum diesjährigen Piano Day spielte sie ein Konzert für Arte. Aufgezeichnet wurde dies im Campus Pierre-et-Marie-Curie (Jussieu), Paris und es ist, ebenso wie das Talent der Künstlerin, außergewöhnlich.

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Album-Tipp: Arooj Aftab - Vulture Prince

Die Welt ist fertig. Völlig fertig. Und auch wenn es gar nicht um Deichkind gehen soll, passt dieses Zitat bestens in die grausamen Entwicklungen der letzten Tage. Erfreulicherweise entdeckte ich neulich diesen motivierenden Tweet von narf. Und genau an diesem Satz sollten wir uns festhalten. Wenn es statt Musik für Euch etwas anderes ist, auch ok.

Über die Bandcamp-Käufe einiger Personen denen ich auf der Seite folge, stoße ich gelegentlich auf sehr spannende und berührende Musik. Kürzlich so geschehen mit "Vulture Prince", dem jüngsten Album der in Brooklyn lebenden pakistanischen Musikerin Arooj Aftab. Die Künstlerin und Komponistin ist keine Unbekannte und wurde für ihre Musik schon von der New York Times, dem NPR und vielen anderen Menschen gefeiert.

Der Sound auf "Vulture Prince" ist minimalistisch, lebt von der Stimme von Arooj Aftab und dem aushalten von langen, ganz ruhig angespielten Harmonien. Was für eine andächtige Ruhe. Die Kompositionen verlaufen dabei aber keinesfalls ins Leere, sondern sind gut strukturiert und lassen Vergleiche zur Stimme von Sade zurecht zu.

"Vulture Prince" von Arooj Aftab findet ihr nun auch auf der Progolog Recommends-Liste auf buymusic.club.