• Der experimentelle Jazz-Schlagzeuger und Produzent Sarathy Korwar hat fast 7 Jahre nach seinem Debüt ein neues Album veröffentlicht.

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    Die wesentlichen Einflüsse für seinen Sound, sieht Korwar in der Verknüpfung seiner indischen Wurzeln und seiner Begeisterung für zeitgenössischen Jazz. „Kalak“ heißt seine jüngste Veröffentlichung, in der er von Antikolonialismus und gebrochenen Utopieversprechen berichtet. Dass der Albumtitel sowohl vorwärts, als auch rückwarts gelesen werden kann, war eine bewusste Entscheidung. Das Palindrom steht dafür, dass die Platte sowohl die Vergangenheit, als auch die Zukunft behandelt und bespricht.

    The KALAK rhythm is the fulcrum upon which the 11-track project balances. After an intense lockdown induced period of reflection and meticulous note-making, Korwar boiled this down to the circular KALAK symbol which he then presented to his band before recording began. With the symbol projected on the walls in order to de-code and improvise around, Korwar had utter faith in the musicians he’d assembled and conviction in the concept.

    Das 11 Titel starke Album begeistert mich als Konzeptalbum. Vom starken Intro „A Recipe To Cure Historical Amnesia“ kann man nur in Korwars musikalische Klangwelt hineingezogen werden. Das psychedelische „A Means to Unend“ rundet diese Reise ab. Alle Tracks sind auf Bandcamp verfügbar. Die LP kann als Download oder Vinyl geordert werden.

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  • „Only Time“ von Enya, in einer Cover-Version von Mira Lu Kovacs. Erreicht mich wesentlich mehr, als das plattgedudelte und medial verwurstete Original.

    Ein The Darkness-Cover gab es ebenfalls bei FM4 zu hören.


  • Im Guardian ist ein schöner Text darüber erschienen, wie Plattenfirmen versuchen, verlorene italienische B-Movie Soundtracks zu retten. Manche Soundtracks waren nämlich besser, als es ihre filmische Begleitwerke waren.

    Move over Morricone! The record labels rescuing lost Italian B-movie scores

    Move over Morricone! The record labels rescuing lost Italian B-movie scores | Music | The Guardian


  • Der Stable Diffusion KI Music Generator Riffusion arbeitet mit Spektrogrammbildern und liefert spannende Ergebnisse. Schöne neue Welt!


  • Ein Startup Duetti, will unter der Leitung des ehemaligen Tidal COO, einen verloren gegangenen Aspekt im Streaming nach vorne rücken: Alte Hits sollen wieder in den Fokus gelangen.

    Duetti is looking to buy catalog rights from independent musicians and then monetize that music with data and social media marketing.:

    Mal sehen ob das was wird. Oder ob nur alte Hits noch Tiktokiger werden sollen?


  • Wie konnte das „gewhamt“ werden sich zu einem popkulturellen Phänomen entwickeln? „Ist eine Welt ohne „Last Christmas“ überhaupt denkbar?“ heißt der Podcast, in dem Ralf Schlüter für die Zeit Stiftung der Geschichte des Weihnachts-Hits nachgeht.


  • Terry Hall, Sänger der The Specials ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Nachrufe gab es viele. Ich mochte diesen hier.


  • „It’s ok not to sing a song about everything“ ist nur eins der zig Zitate, die man dem Song „Empty Head“ von Frankie Cosmos entnehmen könnte. Hört selbst.


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