Colt Clark hat mit seinen Quarantine Kids neulich den Beatles Wednesday ausgerufen. Anlässlich dieses schönen Tages, hat die Clark Family dieses tolle Cover des Beatles Klassikers "Ob La Di Ob La Da" rausgekramt. Die Aufzeichnung ist im April 2020 entstanden, dürfte aber manch einem den Wochenstart verschönern.
Hello everyone! We're the Clark family. Colt (the Dad) is a professional musician and Aubree (me, the Mom behind the camera) is a photographer. Together we home school our three children (even when we're not in the middle of a pandemic). :) We're keeping busy during our time at home by learning a new song every other day. We thought we'd record them and share as we go. Hopefully it brightens your day!
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Bruno Mars, Anderson .Paak und Silk Sonic haben bei der Verleihung der iHeartRadio Music Awards 2021 diese sensationelle Live-Variante des Songs "Leave The Door Open" auf die Bühne gebracht. Ja, dieser Song existiert auch außerhalb von Tiktoks und Instagram Reels. Insgesamt recht cheesy und poppig. Aber das darf ja auch mal sein.
Der #Plattenfreitag in der 21. Kalenderwoche in 2021 war bunt und vermutlich genau deshalb wunderbar ausgewogen. Genregrenzen kennt dieses Format ja eh nicht. Freut Euch auf Releases von K.I.Z., Solomun, JEREMIAS, Dota Kehr, Portico Quartet, Kelé, Moby und black midi.
Luke Faulkner kommentiert dieses von Yann Tiersen Video auf YouTube mit diesen Worten:
My dude is one of the most successful composers in the world and just sits on some grass in a baggy jumper vamping away on his electro-magic machine with no wind-shield on the mic. Legend.
Morgen erscheint das neue Album "Rap Über Hass" von K.I.Z.. In der Arte Tracks Plattenkiste diggen die drei in ihren musikalischen Erinnerungen. Tarek, Maxim und Nico sprechen unter anderem über Punkbands, Einflüsse französischer Künstler, Eminem und Stevie Wonder. Alles hier und bei Arte, nach dem Klick.
Der vorletzte #Plattenfreitag im Mai ist da: Mit dabei waren in dieser Woche die Releases von Max Richter, Twenty One Pilots, Jan Delay, Georgia Anne Muldrow, Lea Porcelain & Lambchop.
Nicht nur wegen des tollen Piano-Intros einer meiner liebsten Tracks der aktuellen LP von Morcheeba. Könnte ich mir auch gut zu später Stunde als letzten Track auf einem Open Air Festival vorstellen. Man wird ja noch träumen dürfen. Sommer, Sonne, Festivals. Hach.
Endings begin with an awful lot of maybes Let's make a start at goodbye
Womit verbindest Du Kuttelsuppe? Nichts? Nicht mal Metal Gear Solid? Ok, ändern wir. Hast Du rund 30 Minuten Zeit und Interesse an musikalischem Wahnsinn? Dann sei dir “Shiak Kasim” ans Herz gelegt - das Debutalbum der ostfriesischen Kapelle Coping Mechanism.
Verdufte endlich Corona, ich will das live hören. Die erste Chance dazu bietet sich übrigens bei einem Corona-konformen Konzert im Zollhaus Leer am Freitag, 24. September 2021. Unter dem Slogan “SUPPORT YOUR LOCALS” spielen dort neben Coping Mechanism auch Shamotte und Judas Hengst aus Bremen.
Ein wilder Ritt und Du bist allein
Zurück zum Album: Der erste Durchgang wird ein wilder Ritt und Du bist allein, denn Gesang nimmt Dich nicht an die zitternde Hand. Calm down: Das bislang nur digital hörbare Album-Schmuckstück ist blutjung und knuddelbunt – zumindest was die aufgefahrenen Musikstile, Instrumente und Songtitel angeht. Wer schon immer fand, dass The Mars Volta und The Hirsch Effekt zu wenig Zappa-Elemente haben, eingestreute schiefe Klaviere und Orgeltöne liebt und auch das Saxofon von Herbert Grönemeyers 80er Livealben zu schätzen weiß, sollte reinhören.
Eigentlich zu jung für die Yps-Kultur, packen die 4 Herren von Coping Mechanism ihren proggigen Songs griffige Popkultur-Gimmicks bei. Das hilft ungemein bei der Orientierung im Klanggetümmel. Der Opener bekommt mit dem Titel “Gerippen Gegœmmelt” ein in vielen Lebenslagen verwendbares weil komplett bedeutungsoffenes Spongebob-Zitat (wie auch der Albumtitel selbst). “Crusty Croc” macht Bock auf Chips und ist sphärisch umtriebig, bevor er sperrig wird.
Krachwände und Endzeitticken
“(❍ᴥ❍ʋ)” triggert ungehört Erinnerungen an Adventure Time. Der Song fordert erst zum Stopptanz, dann zum maritimen Jack-Johnson-Schwoof, ehe er ins 5-minütige Kernstück “Hast Du schon alles erledigt?” mit seinen Krachwänden und dem Endzeit-Ticken überleitet. Warte kurz Sensenmann, wir haben noch 2 Songs vor uns. “Mifti” lässt kurz Zeit zum Durchatmen, ehe es dann doch wieder drunter und drüber geht. Und nun schließen wir den Kreis mit “Ciorba de Burta” (Ja, Kuttelsuppe. Sorry, wenig Interesse an Sonderzeichen-Suche). Mitten im Stück scheint, der Höhepunkt erreicht. Doch schwingt sich das Finale ein weiteres Mal auf. Wer bis dahin abgeschaltet hat, wird von einem markanten Metal-Gear-Sound ins Jetzt zurückgeholt und nonverbal aufgefordert, das Album nochmal zu hören. Man könnte ja etwas verpasst haben. Ist wahrscheinlich.