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Über die Alben: Mädness – Mäd Löve

Guck, das Ding ist, dass ich seit Wochen überlege, was ich zu „Mäd Löve“, dem jüngsten Album von Mädness, zu sagen habe. Und wer will es mir verargen – ich habe wirklich Schwierigkeiten damit: Nicht, weil mir nichts zu den Texten und der Musik einfällt oder weil ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Es gibt einfach zu viel dazu zu sagen. Vor allem zu viel Persönliches, das hier nicht hingehört. Den besten Text dazu habe ich also in meinem Kopf. Aber ich schreibe ihn nicht ins Internet. Stattdessen gibt es diese Worte hier. Dies ist nicht der beste Text über dieses Album, es ist nur ein Tribut.

Pünktlich und ohne Gedränge

Trotzdem ein kleiner Einblick: Im besten Text steht ungefähr, dass mir das Album sehr nahe geht und mich so oft abholt wie ein Schulbus. Aber pünktlich und ohne Gedränge. Und genau das ist „Mäd Löve“ für mich – pünktlich zur Stelle und das ohne aufdringliches Promo-Geschubse. Die Scheibe kommt zu einer Zeit, wo Songs wie „Handbremse“ und „Was hab ich getan“ einfach greifen. Das Leben anhalten und den Rest der Welt vorbeiziehen lassen ist geil. Kann und sollte man machen und „Handbremse“ ist der irgendwie Air-ige Soundtrack/Denkzettel für uns liebe Getriebene. Bislang mein Song 2021.

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„Was hab ich getan“ geht hingegen alle an, für die ihr Hobby (z.b. die Musik) gar kein Hobby sondern Charakterzug ist, mit dem nicht nur man selbst leben muss. Da ist nicht nur die eigene Akzeptanz gefragt.

Trotz Übersingle ein Grower

„Boot“ mit Mine ging mir wegen diesem „ineimBoot“ im Refrain anfangs gehörig auf den Wecker, aber das schliff sich zum Glück ab. Jetzt ist es trotz Übersingle mit genialer Video-Idee ein Grower geworden in dem so viel Wahres steckt. Gleiches Spiel mit „Mantra“. Nach ersten Kennenlern-Hakeleien ist es mir ans Herz gewachsen und schlägt im gleichen Takt.

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Ich habe mir zum Glück das 2-LP-Set mit den Instrumentals und dem Pop-up-Cover bestellt. Vielleicht dank dem pompösen Artwork von Illustrator Max Löffler eine der schönsten Scheiben der Sammlung.

Mad Love für Mäd Löve

Bleibt abschließend eigentlich nur eine Frage, die man sich auch früher hätte stellen können: Wenn schon erwachsen werden, warum dann nicht einfach cool? Mad Love für Mäd Löve.

Mäd Löve von Mädness gibt es hier als Stream.

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Written by ueber_die_alben

ueber_die_alben ist ein Gespenst im Internet. Seit Mitte 2020 veröffentlicht es unregelmäßig seine Meinung zu Musik, Gedanken und Gedöns. Aufgewachsen im Indie- und Alternative-Sektor, hat ueber_die_alben vor rund einer Dekade Deutschrap für sich entdeckt und lernt jeden Tag dazu.

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